26. Spieltag: SV SW Stotzheim II - SV Rot-Weiß Billig

Die Partie gegen Stotzheim begann relativ entspannt. Billig hatte sich zum Ziel gesetzt die Mannschaft aus Stotzheim zunächst einmal kommen zu lassen und patek philippe nautilus 5726 replica watches dann daraufhin passend zu antworten. Dies gelang bis zur ersten Ecke der Heimmannschaft auch ganz gut. Olli bekam den Ball aber nicht weit genug weggefaustet, sodass der Ball vor den einschussbereiten Stotzheimer Stürmer flog. 1:0. Im Laufe der ersten Halbzeit fanden wir zwar in die Zweikämpfe konnten diese jedoch nicht zwingend genug führen. Nach einem Angriff über Billigs rechte Seite bearbeitete Grube den Stürmer innerhalb des 16ers. Der Stürmer ließ sich gekonnt fallen und der Schiedsrichter pfiff zum Elfmeter. 2:0. Das 3:0 von Stotzheim fiel durch einen Befreiungsschlag der Gäste. Billig rückte mit der Kette hinten auf und wurde so mit dem Befreiungsschlag überspielt. Klein konnte sich im Zweikampf nicht durchsetzen und der Stürmer überlupfte den zögerlich heraus eilenden Olli.

In der Halbzeit erinnerten wir uns an unsere Zweikampfstärke und sich cleverer bei Zweikämpfen zu verhalten, da der Schiedsrichter dies sehr gerne pfeifen würde.

Gesagt getan. Die Zweikämpfe wurden in der zweiten Halbzeit wesentlich aggressiver geführt und Toschi nahm sich die Halbzeitansprache zu Herzen. Im 16er des Gegners lieferte er sich ein Duell und fiel. Ein kurzer Pfiff des Schiris und Niklas Schmitz schoss per Foulelfmeter zum 3:1 ein. Anschließend wurde die Partie etwas ruppiger. Dies bekam auch unser Mannschaftsmaskottchen Jamal zu spüren. Nach einem Kopfball ins Seitenaus der Stotzheimer titschte der Ball an Jamals Kopf. Man merkte ihm sichtlich an, dass er mit diesem überraschenden Ball nicht gerechnet hatte. Er kippte, angeknockt wie ein Boxer, ganz langsam nach hinten. Ein tiefes „Neeeeeeeeeeeiiiiin“ erschütterte den Platz. Höller sprang von der Bank, konnte das Unheil jedoch nicht verhindern. Man merkte ihm deutlich an, dass durch seine Verletzung die Spritzigkeit abhanden gekommen war. Auch seine Reaktionsschnelligkeit war nicht die, die man sonst von ihm kannte. Ganz zu schweigen von der Antrittsschnelligkeit. Ein Zuschauer, der hinter der Absperrung stand und Jamal hätte auffangen können, hatte wohl schon zu viele Bier intus oder hatte seine Kraft bei der anstrengenden Anfahrt mit dem Rad vergeudet, sodass auch seine Reaktion zu langsam war. So näherte sich Jamal unaufhaltsam dem Boden. Als er auf ihn traf, zerbarst sein Kopf in viele verschiedene Stücke. Höller, der gleichzeitig auch Mannschaftsarzt des Vertrauens ist, war als erster am Unfallort und diagnostizierte sogleich einen Kapselriss im Kopf. Sein Assistenzarzt und Chirurg Zybulski konnte nach kurzer Untersuchung schon genaueres sagen: Schädelbasisbruch. Das Spiel nahm dann wieder seinen Lauf. Aufgrund des geschehenen Unfalls war das Spiel nur noch Nebensache. Höller und Zybulski taten alles um Jamals Leben zu retten. Zwischenzeitlich konnte man ihn auch wieder reanimieren, doch sollte er es letztendlich nicht mehr über die Zeit bringen.
     
Dr. Höller und Chirurg Zybulski bei der Arbeit         Reanimierter Jamal

Unwissend von diesem Schicksalsschlag gaben wir noch einmal alles und rannten mit der „Jetzt erst recht“- Mentalität oder der „alles für Jamal“-Mentalität auf das Tor der Hausherren an. Louis Strang konnte dann auch nach Vorarbeit von Keul 5 Minuten vor Schluss noch einmal auf 3:2 verkürzen. Letztendlich musste man sich Stotzheim aber mit einem 3:2 geschlagen geben. Niedergeschlagen trottete man in die Kabine. Hierbei ist jedoch festzuhalten, dass nicht die Niederlage uns in eine solche Stimmung versetzte, sondern die Nachricht des vermeintlichen Tods von Jamal. In der Kabine wurden schon Pläne geschmiedet, wie man das kurze aber erfolgreiche Leben als Maskottchen „Jamal“ gebührend ehren konnte. Man entschied sich für einen Trauerflor beim nächsten Spiel.

Anschließend ging es auf die Euskirchener Kirmes, um in Gedenken an Jamal und bei der Analyse des Spiels ein paar Bier zu trinken. Während des Aufenthalts erkundigte sich Chirurg Zybulski, der aufgrund eines Familienfestes noch abwesend war: „Wo ist Jamal?“ – „Noch in Stotzheim“, bekam er als Antwort. Chirurg Zybulski machte sich sofort auf den Weg und schaffte Jamal per Krankentransport in sein heimisches Bastelzimmer.

                                            Krankentransport

Dort angekommen wendete er neueste Verfahren der Gesichtsrekonstruierung an, sodass Jamal schon bald sein altes-neues Gesicht wieder hatte. Ein kurzes Foto seiner Schnibbelarbeiten schickte er an die Mannschaftskollegen auf der Kirmes. Dies brachte ihm viel Lob, wodurch er sich zu höherem berufen fühlte. Der lädierte Jamal bekam nun auch noch eine Trainingsanzugshose und ein Trikot tätowiert. Aufgrund dieser chirurgischen Höchstleistung konnte Jamal nun endlich wieder als lebendig erklärt werden. Diese Nachricht löste eine solche Freude aus, dass Mannschaftsbetreuer Bürvenich etwas zusammenhangslos 50 Liter Bier bei dem Fall des Triples für Bayern München in dieser Saison versprach.



Uns solls egal sein! Auf geht’s Bayern München! Wenn ihr einen Jamal braucht, sagt Bescheid. Er lebt !!!

13.05.2013 :: Philip
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