25.08.2019 Köln-Kalk (Roitzheim) - Billig II 6:1 (3:1)

Zum heutigen ersten Meisterschaftsspiel hatten wir aufgrund Urlaub, Junggesellentour, Krankheit arge Personalprobleme und fuhren nach Köln Kalk (Roitzheim). Als wir früher nach Köln-Kalk fuhren, wussten wir was uns dort erwartet. Eine aufgeheizte Atmospähre in einem sozialen Brennpunkt. In Kalk (Roitzheim) trafen wir dann auf eine Mannschaft von zusammengewürfelten Spielern wo dieses genauso war oder sie ihr Gehirn zu Hause gelassen hatten. Der Ruf eilte der Mannschaft in der Vorbereitung schon voraus und bestätigte sich dann auch. Eine Fahrt die man sich besser geschenkt und einfach die Punkte abgegeben hätte, kostet dann aber leider Geld.

Der Schiedsrichter unterrichte uns dann vor dem Spiel, dass der Gegner einige Flüchtlinge in der Mannschaft hätte, die nicht so gut Fußball spielen könnten. Wenn die foulen ist das keine Absicht, wir sollten uns dann nicht unnötig aufregen (das galt im Spiel dann aber  leider Gottes vermehrt für die deutschen Spieler in den Reihen). Wir guckten uns nur an und dachten: Was ist das jetzt?

Passkontrolle des Schiedsrichters, Einlauf, Hände schütteln alles nach den Regeln. dann ging es los. Nach zehn Minuten lagen wir dann bereits dreimal im Dreck ohne das der Schiedsrichter Eingriff und die Kalker Spieler liefen mit Schaum vorm Mund durch die Gegend wie Ochsen die schon länger nicht zum Zug gekommen sind. Er hatte vergessen uns zu sagen, dass er die Foulspiele im Großen und Ganzen nicht pfeifen wollte. Ich sagte ihm das er seine Pfeife doch nutzen könnte sonst läuft das hier aus dem Ruder. Er meinte: Alles körperlicher Einsatz! Den machte unser Spieler dann auch und schob den Kalker in den Dreck. Ging auch ohne Pfiff weiter. So ging es dann munter weiter. Die Kalker waren besser, schneller und kam so zu mehr Gelegenheiten zu foulen und gingen verdient in Führung. Der Schiedsrichter blieb seiner Linie treu so gut wie nichts zu flöten, außer einmal einer gelben Karte für Kalk. Das Spiel war so nach 15 Minuten voller Emotionen und Diskussionen. Nach zwanzig Minuten raste dann der Kalker Torwart nach einem Fehlpass auf unseren Stürmer zu als wenn er vorher eine Spritze bekommen hätte und trat ihm von hinten mit vollem Anlauf in die Beine. Dunkelrot! Die Kalker sagten er sei labil, das passiert schon mal. Trainer, Betreuer und Spieler redeten dann so lange auf den blasswerdenden Schiedsrichter ein bis er dann gelb gab. Wir guckten uns nur noch an, was ist denn hier los? Ein Spieler von uns war so gefrustet, dass er im nächsten Zweikampf foulte (gelb würdig) und der Schiedsrichter ahndete das Foul korrekter Weise auch, super! Der Kalker Spieler stand auf und schubste unseren Spieler mit beiden Händen in die Asche. Mindestens auch gelb. Da es aber der bereits verwarnte Spieler von Kalk war, ging die Diskussion von den Kalkern von draußen und drinnen auf den Schiedsrichter wieder los. Dem beschlug die Brille, bekam Angst und ich dachte hoffentlich hat er eine Windel an. Zu helfen war ihm zu dem Zeitpunkt leider nicht mehr. Verwarnen sie doch einfach keinen, sonst muss unser Spieler ja vom Platz, so bekommt ja auch jede Mannschaft keine gelbe Karte. Gute Idee, so sei es. Spätestens ab da war dann von einem Fußballspiel nicht mehr zu reden. Es wurde von beiden Seiten nur noch diskutiert gegeneinander und mit dem Schiri.  Einem jungen Schiedsrichter soll man ja helfen, er macht das ja auch nur als Hobby und wir sind ja froh über jeden Schiedsrichter der pfeift. Einfachste Foulspiele sah er aber nicht und war mit der ganzen Spielleitung hoffnungsvoll überfordert. Hilfe konnte er nicht annehmen, ist auch schwer, wenn man über den Dingen steht und die grundlegendsten Sachen nicht sieht. Sonst hat er seine Sache aber gut gemacht, ich glaube aber dass er froh war als er das Spiel beendete. Das die Kalker Ochsen das dann durch ihre stärkere körperliche Präsenz mehr ausnutzen wie wir, liegt dann in der Natur der Sache, wir kamen einfach zu selten an die Spieler ran um zu treten, stoßen etc.. Den Rest spar ich mir dann, bis auf zwei Lacher. Ein Stürmer lief alleine auf unseren Torwart zu, wurde im 16 Meter Raum von ihm gefoult, stand auf und lief weiter auf das leere Tor zu, warte auf einen Spieler von uns um ihn noch einmal zu um kurven (verarschen), blieb hängen und Ecke. Der Schiedsrichter gab allerdings Elfer, weil der Spieler seine Vorteilsituation nicht ausnutzen konnte. :-)))  Fünf Minuten später lief ein Kalker Spieler einem unseren über 20 Meter hinterher, Trikotziehend, versuchte ihm die Beine weg zu ziehen, schaffte es aber nicht und unser Spieler spielte im Anschluss einen Fehlpass. Der Kalker Ochse war nur blöde am Lachen, unser Spieler fragte dann jetzt nach der Vorteilssituation in Bezug auf den Elfmeter. Was kann ich dafür das du nicht spielen kannst sagte der Schiedsrichter und schritt von dannen. Das Spiel gewann Kalk übrigens verdient mit 6:1, weil sie einfach besser im 11 gegen 11 waren. Nach 20 Minuten hätten aber nur noch 9 Kalker auf dem Platz stehen dürfen. Was dann untereinander und verbal bei den Kalkern von der Seitenlinie abging habe ich in den letzten Jahren auch kaum noch erlebt. Vielleicht braucht Kalk aber noch einige Zeit zur Eingewöhnungsphase als neu formierter Verein. 11 Kühe bekommt man schnell in die Reihe, bei Ochsen wird das schwierig, zumal der Herdenchef dort selber keinen Überblick hat.  Die Sprenkleranlage konnten sie aber schon bedienen, führte dann aber dazu, das die Linien auf dem Platz nicht mehr zu erkennen waren. Nun wurde sich verbal gestritten wer denn nachmarkiert. Ein Irrenhaus!. Wir denken allerdings jetzt schon mit Schrecken an das Rückspiel. Das Tor schoss übrigens für uns Rene nach schöner Vorarbeit von Fabian zum 3:1. Benommen haben wir uns natürlich mit zunehmender Spielzeit auch nicht mehr, was ich nicht unerwähnt lassen möchte. Das erste Mal seit Jahren haben wir auch kein Bier mehr nach dem Spiel beim Gegner getrunken, was schon alles über das Spiel aussaugt für die die uns seit Jahren kennen.

Aufstellung: Ohlert, Bindig, van Bahlen, Poth, Schneider, Brück, van Pelken, Keul, Vossen, Rothe, Müller, Oeltermann, Morinello

 

26.08.2019 :: Achim
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